• Dohse Architekten
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Wohnprojekt Greves Garten

Modernisierung von zwei Bestandsgebäuden im Niedrigenergiestandard,
Neuplanung der Außenanlagen


Baubeginn: 2005
Fertigstellung:    2006
Baukosten: 1,2 Mio. €
Wohnfläche: 953 m²
Auftraggeber Planungsgesellschaft Greves Garten eG
Bearbeitung: Dohse + Stich Architekten
(Miturheberin Franzis Stich, Dipl.-Ing. Architektin)

Das Wohnprojekt Greves Garten liegt in einer alten "öffentlichen" Gartenanlage von ca. 4.700 qm geschützt im Herzen von Bergedorf. Neben dem Altbau-Ensemble mit historischen Gebäuden aus den Jahren 1891 bis 1895 ergänzen nun zwei Neubauten das Quartier.

Organisiert in der Genossenschaft "Greves Garten e.G." beinhaltet das Projekt sowohl genossenschaftliche Mietwohnungen wie auch Eigentumswohnungen. Insgesamt sind 28 Wohneinheiten entstanden. 11 davon befinden sich in Neubauten und 17 in Altbauten, 15 davon sind genossenschaftliche Mietwohnungen, 13 Eigentumswohnungen.

Hochbau/Ökologisches Konzept
Unser Büro hat die vorhandenen Altbauten für den genossenschaftlichen Mietwohnungsbau instand gesetzt, modernisiert und den Ausbau der Dachgeschosse von Haus zwei und vier übernommen. Sämtliche Altbauten wurden nach Niedrigenergiestandard modernisiert, mit neuen Fenstern und mit einer kontrollierten Belüftung ausgestattet. Da fast alle Häuser über ein Nahwärmenetz an ein gemeinsames Blockheizwerk angeschlossen wurden, kann eine Holzpelletheizung zum Einsatz kommen, die einen CO2-neutralen und damit klimaschonenden Brennstoff für Raumheizung verwendet. Ein Teil der Wohnungen erwärmt sein Brauchwasser in Zukunft über Solarkollektoren.

Außenanlagen
Der Garten dient als verbindendes Glied zwischen Neu- und Altbauten sowie auch der verschiedenen Nutzergruppen.
Der Treffpunkt des Wohnprojektes ist eine zentrale gepflasterte Fläche, die als Spielfläche, Markt-, und Festplatz benutzt werden kann. Eine trapezförmige Rasenfläche, gerahmt von Obstbäumen, dient als Spiel- und Bolzfläche. Einen optischen Abschluss zu den angrenzenden Nachbargrundstücken bildet eine Spielskulptur. Außerdem wird die öffentliche Wegeführung durch das Grundstück wieder hergestellt, die als Teil der Grünverbindung vom Stadtzentrum (Sachsentor) über den Rathauspark bis zum Sachsenwald führt.

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